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Dolisie mit Besuch aus der Heimat

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Bevor es ganz vergessen wird, noch ein kurzer Nachtrag zu unseren zweiwöchigen Ferien. Nach Loaka ging es nochmal in den Mayombe (die Region östlich von PN). Die Tour hatten wir schon länger mit unserem Freund Fila geplant, einem Animateur des sonntaglichen Oratoriums. Das ausgewählte Wochenende passte auch ganz gut für Magda und Mäggi aus Österreich (zwei Ex-Volontärinnen), die gerade in Pointe-Noire waren.
Gemeinsamer Treffpunkt war die Pfarre Mpounga, wo wir wieder einmal offen und herzlich empfangen wurden. Auf dem Weg dahin wurden wir etwas überrascht, denn eine manchmal bis zu vierspurige Straße in einem derart guten Zustand hat hier doch eher Seltenheitswert. In Mpounga feierten wir die Osternacht und den Ostersonntagsgottesdienst mit den Gläubigen der Pfarre, die auch von den umliegenden Dörfern gekommen waren. Die Soundanlage der Kirche war wieder einmal mittelmäßig eingestellt (daran kann ich mich als Musiker leider nur schwer gewöhnen), aber der Chor sang extr…

Abenteuer

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Auf geht’s! Lass uns den Kongo entdecken!

Ganz nach diesem Motto starteten wir mit dem Taxi von Mpaka 120, unserem Viertel, Richtung Bas-Kouilou (40 km nördlich von PN). Im Gepäck nicht nur Gewand, Kekse und Wasser, sondern auch 25kg Reis, 25l Diesel und ein Sack mit Salz, Spaghetti und Süßigkeiten für unsere Gastgeber: Die Pfarre und vor allem der Pfarrer des Dorfes LOAKA, gelegen im schönen Mayombe, im Landesinneren. Dieses Dorf ist zwar auch mit dem Moped erreichbar, allerdings ist das recht mühsam und dauert sehr lange. Am besten nimmt man das Boot.
Angekommen in Bas-Kouilou ging es also nach etwas Wartezeit auf dem Fluss Kouilou los Richtung Norden. Am Boot herrschte reges Treiben: Essen wurde zubereitet (Gemüse, Fisch, Maniok,..) und verkauft,  Probleme mit dem Motor diskutiert, Bier getrunken und über Gott und die Welt gequatscht. Immer wieder hielt das Boot in kleinen Dörfern, um Waren abzuladen. Da es immer was zu schauen gab, war mir fast nie langweilig und ich genoss die …

Ferien am Meer

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Auf die Ferien haben wir uns schon lange gefreut; bis dato hatten wir ja erste eine Woche Urlaub und das zu Weihnachten, was ja schon länger her ist. Wir hatten noch überlegt in ein Nachbarland zu reisen, aber entschieden uns dann dazu, die freien Tage hier im Kongo zu verbringen. So nutzten wir die ersten Tage direkt vor Ort und stürzten uns mit dem Surfbrett in die Fluten. Am Meer zu wohnen hat echt was! :)









Acker statt See

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Die letzten freien Montage haben wir meistens am Meer verbracht. Auch wenn Österreich sehr viel zu bieten hat, das kann es nicht vorweisen und daher schätzen wir das hier sehr. Da wir aber doch eine dreiviertel Stunde bis Stunde zum Strand brauchen, kommen wir im Normalfall nur an unserem freien Tag zu diesem Genuss. Unsere Surfversuche sind daher bis dato auch noch nicht recht erfolgreich, aber der Kampf mit den Wellen und die Bewegung im Wasser tun einfach sehr gut.

Diesen Montag haben wir endlich wieder mal einen Ausflug geschafft. Wir wollten ursprünglich zum See Cayo, der schon in der Nähe der Grenze zu Cabinda (Exklave von Angola) liegt. Aber es kam dann doch etwas anders. Da wir im Normalfall immer „Öffentlich“ fahren, ist es recht spannend, wen wir auf dem Weg so treffen, wie die Menschen auf uns reagieren, ob wir wirklich dort ankommen wo wir hinwollen...
Bis dato hat das Gott sei Dank immer geklappt, da wir immer wieder auf hilfsbereite Kongolesen gestoßen sind, die u…